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Königsschild von Clemens Queckenberg für die Königskette

Von Robin Grießel |

Traditionell wird der letzte Freitag vor dem Schützenfest genutzt, um den scheidenden König gebührend zu verabschieden. Auch in diesem Jahr nutzte die Nochmajestät Clemens Queckenberg diesen Abend, um sich bei Familie, Freunden und Wegbegleitern für die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung und die Stiftung des Königsschildes an die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen.

Tatsächlich stand die Grundform des Königschilds für Clemens Queckenberg schon seit einigen Jahren, und damit schon weit vor dem Königsschuss, fest. Die Grundform erinnert an die Rosette und Schlaufen einer Schärpe, wie sie von Hauptmann, Offizieren und Mitglieder der Fahnengruppe getragen wird. Dies steht für all die Uniformen, die Queckenberg in seiner Junggesellenzeit getragen hat, beginnend mit der Uniform des Schwenkfahnenbegleiters bis zur Uniform des Hauptmanns. Weil das Tragen von zeremoniellen Uniformen zur Seltenheit geworden ist und die Schützengesellschaft dadurch von anderen Vereinen abhebt, war das für Queckenberg immer etwas Besonderes.

In der Mitte der Rosette ist eine 5ct Münze eingearbeitet. Diese repräsentiert die 5 Jahre, in denen Queckenberg dem Vorstand als Kassierer angehört hat. Auf der linken Schlaufe ist der heilige Lambertus, Vereinspatron der Junggesellen-Schützen, umringt von den Ziffern 14 und 92, stehend für das Entstehungsjahr 1492, dargestellt. Dies steht repräsentativ für den Verein und die daraus resultierende Gemeinschaft um diese Tradition im Dorf Lantershofen. Auf der rechten Schlaufe ist der Löwe aus dem Wappen der Familie Queckenberg abgebildet. Dies ist eine Hommage an das Königsschild von Benedikt Queckenberg, auf dem auch der Löwe abgebildet ist. Zusätzlich steht der Löwe für Queckenbergs familiäre Herkunft und sein Aufwachsen in der Thonwerkstraße. Auf beiden Schlaufen sind die Kragenspiegel der aktuellen Hauptmannsuniform abgebildet. Diese stehen für Queckenberg Zeit als Hauptmann der Gesellschaft.

Über der Rosette sind zwei Säbel angeheftet. Ein Säbel ist ein schlichter Begleitersäbel, der die Zeit als Begleiter der Schwenk- und Tragfahne repräsentiert. Der zweite Säbel ist der Hauptmannspalasch, eine weitere Referenz an die Zeit als Hauptmann.

In der Rosette ist folgender Schriftzug vorzufinden: „CLEMENS QUECKENBERG“, und darunter die Jahreszahl 2025. Auf der Rückseite ist folgender Schriftzug eingraviert: „König der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen

In Dankbarkeit an meine Begleiter „Nils Henscheid | Florian Scholl | und allen Helfern“: eine Widmung an die beiden Begleiter und alle Helferinnen und Helfer, die Clemens Queckenberg während des Königsjahres unterstützt haben.

Am Sonntag wird es dann für Clemens Queckenberg Zeit, endgültig Abschied zu nehmen, wenn in einem fairen und spannenden Wettkampf sein Nachfolger ermittelt wird.